Freitag, 17. Januar 2014

Würzige Chinakohl-Roulade mit Soja-Weißweinsoße und cremigem Kartoffelpürée


Der Auftakt zum Wochenede. Lasst es euch mal so richtig gut gehen und verwöhnt euch mit einem besonderen Gericht. Die Chinakohl-Roulade braucht zwar etwas Zeit, ist aber im Grunde ganz einfach. 

Ergibt 4-6 Portionen (je nach Hunger).

Für die Roulade:
1/2 Zuchini
1/4 rote Paprika
1 Stange grünen Sellerie
1 EL Knollensellerie
1  Möhre
3 Champignons
1 Schalotte
60 g Bulgur
1 TL Sojasoße
1 TL Brühe, Instantpulver
Salz, Pfeffer
Koriander
8 große Blätter Chinakohl

Zucchini, Paprika, Sellerie, Möhre, Champignons 2 Blatt Chinakohl und die Schalotte fein würfeln. In etwas Ölivenöl in der Pfanne anbraten. Gut würzen.

Den Bulgur (ihr könnt auch Couscous verwenden) mit dem Mixer zu feinem Staub mahlen und unter das Gemüse heben. Mit Sojasoße abschmecken und bei geschlossenem Deckel ca. 10 Minuten bei reduzierter Hitze ziehen lassen.

Die übrigen 6 Blätter Chinakohl in Salzwasser vorgaren. Die Blätter dazu ca. 1 Minute ins kochende Wasser geben bis ihre Blätter am Rand durchsichtig werden. dann aus dem wasser nehmen und auf einen Teller legen.

Je nach Größe der Kohlblätter jeweils 1-2EL der Gemüsefüllung mit den Händen etwas zusammendrücken und in die Mitte des Kohlblattes legen. Das Kohlblatt um die Füllung legen und so ein kleines Päckchen formen.

Für das cremige Kartoffelpürée:
1 kg mehlig kochende Kartoffeln
40 g vegane Butter
50 ml Hafercuisine
2 EL Olivenöl
40 g Cashewnüsse
Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Die Kartoffeln schälen und würfeln. In ca. 1l Salzwasser 15 Minuten garen. Anschließend bis auf ein paar Esslöffel Kochwasser abschütten. Mit Butter, Pflanzensahne, Olivenöl und Gewürze zu Kartoffelpürée stampfen. Die Cashewnüsse mit einem Mixer mahlen und einrühren.

Für die Soja-Weißweinsoße:
2 Zwiebeln
2 Stangen grünen Sellerie
1 Möhre
50 g vegane Butter
1 TL Agavendicksaft
2-3 TL Tomatenmark
1,5 EL Hefeflocken
2 TL Stärke
2 EL Sojasoße
100 ml Chardonnay
150 ml Gemüsebrühe

Die Zwiebeln, Sellerie und Möhren fein würfeln und in Butter anbraten. Wenn die Zwiebeln beginnen braun zu werden Agavendicksaft und Tomatenmark zugeben. Die Soße erhält ihr Farbe durch die Röstfarbe der Zwiebeln und die Sojasoße also die Zwiebeln gut rösten, aber aufpassen, dass sie nicht anbrennen.

Hefeflocken und Stärke einrühren, dann die Sojasoße zugeben und mit Weißwein ablöschen. Unter Rühren die Soße reduzieren. Wenn sie beginnt abermals zu braten, die Gebüsebrühe einrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Bei Bedarf könnt ihr die Soße passieren (also durch ein feinporiges Siebdrücken), sie schmeckt aber in beiden Fällen ;-)

Anrichten:
Die Chinakohl-Rouladen mit der Nahtstelle nach unten auf einem Teller platzieren. Aus dem Kartoffelpürrée mit zwei Esslöffeln eine Nocke formen und mit der Soße anrichten.

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Viel Spaß beim Kochen und ein wunderschönes Wochenende.

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