Montag, 17. September 2012

Rotweinkuchen mit Schokolade, Kirsche und Nüssen



Seit einer Woche will ich nun diesen Kuchen backen, komme aber einfach nicht dazu. Neben der Hochzeitstorte war ich mit einem neuen eBook rund um Knabberkekse und dem neuen Kalender für 2013 beschäftigt. Aber das mache ich doch alles gerne :-) Nur meine Gelüste auf Süßes müssen dann eben leiden...

Also hier der absolut leckere Rotweinkuchen mit Haselnüssen und einer Prise Zimt. Herrlich lecker und gar nicht zu süß. Mein Freund wird später meinen "Wo bleibt die Sahne?" denn zu solchen Kuchen hat er gerne eine kleine weiße Haube auf der Köstlichkeit - aber wer kanns ihm verdenken ;-)

verwendet habe ich wieder eine 16cm-Backform, diesmal ein Gugelhupf. Das ergibt in etwa 10 Stücke und ist für zwei Schleckermäuler absolut ausreichend. Schließlich isst man den Kuchen doch am liebsten, wenn er ganz frisch ist. Wenn ihr euch eine aufwändigereGarnierung als Puderzucker vorstellt, dann könnt ihr Puderzucker mit einer Prise Zimt und etwas Portwein zu einer Glasur rühren und diese auf den ausgekühlten Kuchen geben.

180g Dinkelmehl Type 630 (natürlich geht auch Weizenmehl)
125g gemahlene Haselnüsse, Bio
1EL Stärke
1EL Ei-Ersatz (Orgran)
1EL Kakao
1/4TL Zimt
1/4 TL Vanillemark
1 gestr. TL Natron
30g Rohrohrzucker
100g Kirschmarmelade
20ml Öl
130ml Rotwein
70ml Sprudel, ungesüßt
65g gehackte Blockschokolade

Puderzucker zum bestäuben

Die trockenen Zutaten mischen. Die Marmelade zugeben und mit Öl, Rotwein und Sprudel zu einem glatten Teig rühren. Die Blockschokolade hacken und unterheben.
Den Teig in die gefettete Backform geben und im vorgeheizten Backofen bei 170° Umluft ca. 45 Minuten backen.
Den Kuchen in der Form erkalten lassen, auf einen Teller stürzen und mit Puderzucker bestäuben.

20 Kommentare:

dimeloe hat gesagt…

Huhu Stina,

das obige Rezept ist wunderbar. Endlich vegane Rezepte die auch funktionieren und großartig schmecken :)

Vielen Dank nicht nur für Deine veganen Backrezepte sondern auch für die Inspiration.

Deine Tortenkunst hat mich angeregt, mal selbst eine Torte auszuprobieren.
Das Ergebnis kannst Du auf meinem Blog bewundern *hüstel* Übung macht hoffentlich den Meister :)

Viele Grüße

Anita

Anonym hat gesagt…

thanks for sharing..

Anonym hat gesagt…

Hallo!!
Ich möchte den Kuchen heute backen, hab leider kein Eiersatz Zuhause!
Durch was kann ich es in dem Fall denn ersetzen?
Danke!!

Küchenfee hat gesagt…

Liebe Backbegeisterte,

den Ei-Ersatz kannst Du durch 1-2EL Apfelmus ersetzen. Die Flüssigkeit entsprechend reduzieren.

Ihc wünsche Dir viel Spaß beim Backen und einen schönen Tag!

Anonym hat gesagt…

Ich bin total begeistert, gestern diese fantastischen Madeleines, heute der Rotweinkuchen... suuuuuper genial, nochmals lieben Dank für diese tollen Rezepte...

Liebe Grüße von Andrea

Anonym hat gesagt…

Rührst du den Ei-Ersatz an und gibst ihn dann mit den flüssigen Zutaten dazu oder das pure Pulver zu den trockenen Zutaten?

Kompliment für die tollen Rezepte auf deinem Blog, ganz toll. ;)

LG,
Jule

Küchenfee hat gesagt…

Liebe Jule,

Den Ei-Ersatz gebe ich einfach als Pulverform dazu und mische es mit dem Mehl.

Ganz liebe Grüße und viel Spaß beim Nachbacken

Anonym hat gesagt…

Liebe Stina,
habe am Wochenende deinen Rotweinkuchen gebacken - total lecker. Er ist bei allen gut angekommen, werde ich nun wohl öfter backen. Deine Rezepte sind immer super erklärt, die Mengenangabe passen und dann gelingt es auch problemlos. Ich freue mich schon total auf dein Buch, das ich natürlich schon vorbestellt habe.
Liebe Grüße, Yvonne

Anonym hat gesagt…

Hallo,
ich würde dein Rezept wahnsinnig gern nachbacken aber für einen Geburtstag. Ich bräuchte die mengenangaben für eine große Form.
Vielen Danke für deinen wunderbaren Blog!

Küchenfee hat gesagt…

Liebe Backbegeisterte,

für eine große Form kannst du die Mengenangaben einfach verdoppeln.

Viel Spaß beim Backen!

Anonym hat gesagt…

Liebe Stina, wie immer ein ganz wunderbares Rezept. Habe den Kuchen für meine omnivoren Kollegen gebacken und sie sind begeistert. Ich habe die Zutaten einfach für eine große Form verdoppelt und noch 2 kleine Muffins für meinen Liebsten abgezweigt, klappt also super und alle sind glücklich. Danke!
Liebe Grüße, Jana

Anonym hat gesagt…

Eine glutenfreie Variante klappt ganz hervorragend mit 105 g Buchweizenmehl, 70 g Kartoffelmehl und 5 g Pfeilwurzelstärke. Schmeckt "echt" und sehr sehr lecker. Ich habe eine Rotweinzuckerglasur gemacht. ��

Anonym hat gesagt…

Ich habe den Kuchen gestern gebacken. Die Menge habe ich verdoppelt, statt dem Ei-Ersatz habe ich Apfelmus verwendet. Zum Schluss habe ich den Kuchen mit einer Rotwein-Glasur bestrichen. Er ist super saftig geworden und hat eine tolle Konsistenz. Meine Kolleginnen haben noch nicht gemerkt, dass er vegan ist. :-) Einziger Kritikpunkt: Ich finde ihn nicht süß genug. Das nächste Mal werde ich mehr Zucker verwenden.

Lara hat gesagt…

Liebe Stina,

nachdem alle Rezepte, die ich von Dir nachgebacken habe super geworden sind, glaube ich, dass Du mir mit folgendem Problem helfen kannst: meine Mutter backt seit Jahren immer wieder "ihren Rotweinkuchen", bei dem jedes Mal 5 Küken draufgehen. Ich habe schon versucht ihr Rezept zu veganisieren, indem ich die Eier mit No-Egg ersetzt habe, das Ergebnis war aber nicht zufriedenstellend (zu bröselig, nicht saftig). Sie ist aber auch sehr konservativ und ich wollte das Originalrezept nur so wenig wie möglich verändern, damit ich sie davon überzeugen kann es auch zu machen.
Hier die Originalzutaten:
250g Margarine
250g Zucker
1 Pck. Vanillinzucker
1 Pck. Backpulver
250g Mehl
5 Eier
2 Tl. Zimt
2 Tl. Kakao
200g Schokoraspeln (zartbitter)
1/8l Rotwein
Die Menge reicht für eine große Kranzform (oder wie diese platten Gugelhupfformen heißen).

Du hast bestimmt viel zu tun und wenig Zeit für solche Dinge, aber wenn Du irgendwann mal die Möglichkeit hast mir zu antworten kann ich meine Mutter vielleicht dazu kriegen mit dem systematischen Eierkonsum aufzuhören.

Viele liebe Grüße und vielen Dank für die vielen tollen Rezepte,
Lara

Küchenfee hat gesagt…

Liebe Lara,

danke für deine liebe Rückmeldung, es freut mich, dass alles so wunderbar klappt! Und deine Mama bekommen wir auch noch überzeugt ;-)

5 Eier sind nicht gerade wenig. Aber ich würde ganz auf Ei-Ersatz verzichten und liebe auf natürliche Zutaten setzen. Die Margarine macht den teig sehr mürbe, daher würde ich sie durch Öl ersetzen - 60-80 ml sollten genügen. Um den Kuchen saftig zu machen würde ich 2 EL Sojajoghurt in den Teig geben. Mit dem Zucker musst du ein wenig variieren, da in diesem Fall keine 5 Eier drin sind, würde ich die menge reduzieren. Damit aber anders herum ausreichend Menge für die Backform da ist würde ich die Menge der ganzen Backzutaten etwas erhöhen. Ich habe es noch nicht ausprobiert, aber probier's mal hiermit:

300g Mehl
180-200g Zucker
1 Pck. Vanillinzucker
1 Pck. Backpulver
2 EL Sojajoghurt
60 ml Öl
50g Margarine, zerlassen
2 Tl. Zimt
2 Tl. Kakao
200g Schokoraspeln (zartbitter)
1/8l Rotwein
zusätzlich Mineralwasser um die Konsistenz von deiner Mama zu erreichen

Den Teig nicht zu lange rühren, sodass alle guten Backeigenschaften erhalten bleiben. Für zusätzliche Bindung kannst du 1TL Johannisbrotkernmehl zugeben.

Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Ausprobieren und freue mich schon auf deinen Bericht.

Viele liebe Grüße,
Stina

Lara hat gesagt…

Suuper! Vielen Dank für die schnelle Antwort! Sobald ich das Rezept ausprobiert habe gebe ich Rückmeldung :-)

Lara hat gesagt…

Hallo Stina,

hab das Rezept ausprobiert. Das Ergebnis war gut, aber nicht perfekt. Der Kuchen war saftig aber nicht "fluffig" genug. Außerdem hat die Teigmenge für die Form nicht ganz gereicht, sodass er insgesamt etwas flach ausgefallen ist.
Meine eigene Fehleranalyse lautet: habe Dinkelmehl statt Weizenmehl genommen, das Mineralwasser (100ml) hatte nicht mehr viel Kohlensäure und ich hatte kein Johannisbrotkernmehl sondern hab einen TL No-Egg reingetan (die Bindung war gut, aber ich hatte den Eindruck einen etwas chemischen Beigeschmack zu bemerken- Einbildung?)
Außerdem habe ich gelesen, dass Lupinenmehl Gebäck luftiger macht, wovon ich noch eine große Tüte da habe. Was hälst du davon? Und wie wärs mit Apfelmus?

Viele liebe Grüße,
Lara

Küchenfee hat gesagt…

Liebe Lara,

prima, danke für deine Rückmeldung zum Versuchsbacken.

Der Sprudel sollte schon ordentlich Wums haben, sonst wird der Kuchen nicht locker, also das würde ich nochmal mit einer spritzigen Sorte versuchen. Apfelmus macht den Teig saftig, aber dadurch wird er nicht fluffig. Und von Ei-Ersatz halte ich nur bedingt etwas für die Bindung ist das Johannisbrotkernmehl wirklich am besten.

Wenn du einen perfekten Kuchen anvisierst, kommst du wahrscheinlich am Einkaufen nicht ganz vorbei ;-)

Ich wünsche dir ganz viel Spaß und drücke feste die Daumen.

Liebste Grüße aus der Backstube,
Stina

Lara hat gesagt…

Liebe Stina,

Endlich habe ich wieder backen können. Und dieses Mal ist der Kuchen wirklich so gut geworden, dass er meine kritische Mutter überzeugt hat. Was war diesmal anders: Weizenmehl, Wasser mit viel Kohlensäure, Schokostreusel statt -raspel, Johannisbrotkernmehl und habe dann doch noch zwei EL Apfelmus eingerührt. Bin begeistert :-).
Vielen Dank nochmal und liebe Grüße von
Lara

Anonym hat gesagt…

Ich habe den Kuchen in doppelter Menge und mit Walnüssen statt Haselnüssen gebacken und fand ihn wirklich toll! Er ist schön aufgegangen und war gar nicht bröselig! Und natürlich sehr lecker :-) Mir allerdings zu wenig süß, ich würde es nächstes Mal vielleicht mit der doppelten Menge Zucker probieren.
Vielen Dank für das schöne Rezept!!

Liebe Grüße
Anna

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