Mittwoch, 22. Juni 2016

Vegane Bounty Bars



Bevor ich das endlich sommerliche und sonnige Deutschland verlasse um die weißen Sandstrände von Bali mit meinem Kopfstand zu belustigen, möchte ich euch ein Karibik-Feeling dalassen. Als kleines Abschiedsgeschenk sozusagen.
Ich liebe Kokosnuss. Das ist eigentlich eher eine neue Liebe, seit ich die leckeren Kokosnuss-Streifen von Keimling kenne. Beim Draufbeißen zerfließt einem das Kokosöl im Mund - einfach lecker!

Übrigens an der Stelle ist es mir unheimlich wichtig mal etwas zu erwähnen: Ich binde auf meiner Seite keine Werbebanner ein, mache keine Produktplatzierung, bezahlte Beiträge oder Afiliate. Ich werde nicht dafür bezahlt, wenn ich euch ein Produkt empfehle oder begeistert berichte. Wenn ich etwas liebe, dann von ganzem Herzen und bereit es mit der ganzen Welt zu teilen. Die vegane Produktlandschaft steckt voller Entdeckungen und ich teile gerne tolle Dinge mit euch, in der Hoffnung, dass sie euch genauso glücklich machen wie mich. Mein Blog ist und bleibt werbefrei. Ich lasse mich von niemandem kaufen und stehe für meine Überzeugungen ein. Und ich möchte jeden Tag auf Neue meine Entscheidungen überdenken, Dinge besser machen und das Recht haben mich Unentschieden zu dürfen. Wenn ich kleine Projekte sehe, die voller Herzblut ihre Moral in Käse stecken oder große Firmen, denen Menschlichkeit mehr Wert ist als Zahlen, dann ist Aufmerksamkeit das größte Geschenk, das wir ihnen machen können.

Ergibt 15 kleine Riegel.
Zubereitungszeit: 30 Minuten.

Für die Füllung:
100 g Kokosflocken
60 g Kokosmus
40 g Agavendicksaft
1 EL Pflanzendrink (z.B. Dinkeldrink)

Für den Überzug:
100 g Kakaobutter
30 g Agavendicksaft
25 g Kakao
1/2 TL Vanille, gemahlen

Für die Füllung zunächst das Kokosmus leicht erwärmen, sodass es weich wird. Hierbei vorsichtig und mit wenig Hitze vorgehen um keine wertvollen Inhaltsstoffe zu zerstören. In einer kleinen Rührschüssel die Kokosflocken mit dem Kokosmus, Agavendicksaft und Pflanzendrink mischen. Die Masse zu 15 kleinen Riegeln formen und auf einen mit Backpapier oder Folie belegten Teller setzen.

Für die Schokohülle die Kakaobutter grob hacken und bei geringer Hitze (unter 40°C) im Wasserbad schmelzen. Kakao, Agavendicksaft und Vanille zugeben und mit einem kleinen Schneebesen verrühren. Die Masse 10-15 Minuten unter Rühren abkühlen lassen, bis sie eine etwas dickflüssigere Konsistenz erreicht. Dann die kleinen Kokos-Riegel auf einer Pralinengabel oder kleinen Gabel mit Schokolade übergießen. Die Riegel auf dem mit Backpapier oder Folie bedeckten Teller legen und abkühlen lassen. Wenn die Schokolade fest ist, können die Riegel in einer Dose luftdicht verpackt ca. eine Woche aufbewahrt werden. Aber so lange haben sie noch nie überlebt.

Freitag, 17. Juni 2016

"We're all nuts" Schoko Granola



Diese Tage bin ich ganz versunken in den Vorbereitungen für Bali. Über die nächsten vier Wochen werde ich für eine Yoga-Ausbildung in die Heimat des Yoga fliegen und alles aufsaugen, was Körper und Geist vereint. Ich bin schon ganz gespannt auf diese Reise und werde auf Instagram täglich berichten und meine Erlebnisse mit euch teilen.

Was gibt es Schöneres als am Wochenende gemeinsam am Frühstückstisch leckeres Essen zu genießen. Bei uns gehören meistens Smoothies und Müsli dazu. Neben der veganen Auswahl (danke an Mama, dass sie immer so tolle Sachen da hat, w wenn ich komme), war mir schon immer auch die Auswahl der Zutaten ein anliegen, und dass diese die Gesundheit fördern. Wie du unschwer an meinem Blog erkennen kannst, bin ich süchtig nach Süßem, kleinen Leckereien und Schokolade bringt mein Herz immer ganz besonders zum Schweben. Mein Müsli stellt sich meistens sehr ausgewogen aus Obst und Joghurt zusammen und an versauten Tagen kommt ein wenig Crunchy Schoko Granola obendrauf. Bisher habe ich sie oft gekauft, mit viel Zucker drin und einfach wirklich süß. Deshalb hab ich mich an eine eigene Variante ganz ohne raffinierten Zucker gemacht, die gesunde Zutaten enthält und sagenhaft schmeckt. Du kannst sie gut auf Vorrat zubereiten. Ich wünsche dir ganz viel Spaß mit dem Rezept und hoffe es macht dein Sonntags-Frühstück genauso glücklich wie meines.

Ergibt 1 Blech Müsli (ca. 2 große Tassen voll).
Zubereitungszeit: 10 Minuten
Backzeit: 10-15 Minuten

Zutaten:
150 g Haferflocken, Kleinblatt
50 g Cornflakes, ungesüßt
3 EL Kakao
100 g Kokosmus
50 g Haselnussmus
100 g Ahornsirup
80 g Haselnüsse


In einer Rührschüssel Haferflocken, Cornflakes und Kakao mischen. Das Kokosmus leicht erwärmen, sodass es weich ist (flüssig muss es nicht sein). Kokosmus, Haselnussmus und Ahornsirup zur Hafer-Mischung geben und gut mischen. Dann die Haselnüsse grob hacken und unterheben.

Die Masse auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und bei 160°C Ober-/Unterhitze 15-20 Minuten backen. Dabei 2 Mal umrühren und das Müsli damit wenden. Dabei darauf achten den Ofen nur sehr kurz zu öffnen, damit die Wärme nicht entweicht.

Das Müsli auf dem Blech abkühlen lassen und in einem luftdichten Behälter aufbewahren. Yum!!!

Mittwoch, 8. Juni 2016

Chocolate Lover Icecream


Serviette von MissPompadour

Jaaaa, Eiscreme! Ich bin einfach ganz verrückt danach. Wahrscheinlich gehöre ich zu den wenigen Menschen, die finden, dass Eiscreme keine Jahreszeit braucht. Sie schmeckt einfach immer gut. Und weil sie selbst gemacht einfach immer noch am aller aller besten schmeckt, mache ich mir schnell meine eigene Ladung. Einfach unwiderstehlich, so lassen sich die heißen Temperaturen gut genießen :-)

Hier eine superschnelle Variante, ganz unproblematisch, und viel zu lecker. Kaum zu glauben, dass das auch noch gesund ist.

Ergibt 2 Portionen:
3 Bananen, reif (mit braunen Flecken drauf)
1 Avocado, reif (sie sollte weich und aromatisch sein)
2 EL Kakaopulver, ungesüßt
2 EL Ahornsirup
1 TL Kakaobohnensplitter 
Beeren zum Servieren

Die Bananen schälen und in 1,5cm dicke Scheiben schneiden. Im Gefrierschrank 3-4 Stunden oder über Nacht lagern. Tags darauf die Bananenstückchen mit dem Avocado-Fruchtfleisch, Kakao und Ahornsirup pürieren. Dazu einen guten Mixer verwenden. Vor allem für Kinder sollten die Creme gut durchpüriert werden. Es dauert 1-2 Minuten, dann entsteht eine cremige Textur.

Das Eis mit frisch geschnittenen Beeren servieren und die heißen Sommertage genießen.
Ich wünsche euch ganz viel Freude mit dem Rezept!

Tipp: Die Creme lässt sich auch ungefroren zubereiten und als Mousse genießen.

Montag, 6. Juni 2016

Käse-Celebration für Veganer



Vor ein paar Tagen erreichte mich das heiß ersehnte Päckchen von Happy Cheeze - veganer Käse in Rohkostqualität, der absolut sentationell sein soll. Gute Zutaten und Handwerkskunst pur - endlich mal ein Produkt, das nicht aus der Fabrik kommt. Auf www.happy-cheeze.de könnt ihr dem sympathischen Macher bei der Arbeit zusehen. Ich also völlig euphorisch und mit einer geballten Ladung Vorfreude das Päckchen entgegen genommen. Am liebsten hätte ich mich gleich mit einem guten Brot, Salat und den Käsestücken verkrochen und mein Happy Place nie wieder verlassen.

Doch wie das als Food-Blogger so ist, muss man unbedingt jeden kulinarischen Lebensschritt festhalten. Und dieser hier verhieß Großes. Also abwarten, brav alle Wochenaufgaben erledigen, im Hinterkopf immer den mit Bedacht versteckten Käse im Kühlschrank. Immer mit der liebevollen Absicht meinen männlichen Mitbewohner (Freund) zunächst nichts vom Käse erahnen zu lassen. Der wäre schneller weg gewesen als ich hätte sagen können "Ich muss noch fotograf....". Also schlawenzel ich geschlagene drei Tage um den Käse herum. Und dann endlich: Der vegane Wein vom Hofgut Gänz ist da, alles bereit, das Fest kann losgehen. (Zu diesem tollen Wein muss ich gesondert nochmal einen Artikel schreiben. Ich habe die liebe Sarah vom Hofgut auf der veganen Kreuzfahrt kennen gelernt und war gleich begeistert mit welcher Liebe und mit wie viel Einsatz auf ihrem Hof veganer Wein produziert wird. Die Flasche musste unbedingt mit auf's Bild, weil ich noch nie so wunderschöne Etiketten gesehen habe!)

Ich durfte probieren:
Frischkäse Spirulina-Chili
Frischkäse Bärlauch
Kräuter-Weichkäse "Kräuter der Provence"
Cashew-Camembert "Happy White"
Cashew-Weichkäse "Klassik"
Cashew-Weichkäse "Bärlauch"

Was macht diese Sorten so besonders?
Sie sind roh, vegan und aus reinen Bio-Zutaten.
Sie wurden in reiner Handarbeit gefertigt.
Das wohl besonderste ist, dass diese Käsesorten gereift sind. Das heißt ihnen wurden fermentierende vegane Käsekulturen zugesetzt, und das schmeckt man auch.


Optik:
Beim Essen spielt die Optik für mich eine ganz große Rolle. Die Käsesorten sind in hübschen Papierkartons verpackt und zumeist vakuumiert. Sie sehen optisch trotz Transportweg mit der Post makellos aus (dabei sind sie doch wundervolle Handarbeit). Die Sorte "Kräuter der Provence" ist mit Kräutern verziert und sieht besonders hübsch aus. Die Streichkäse-Variante "Spirulina-Chili" überrascht mit strahlendem Blau. Auf jeden Fall ein Hingucker!
Der Camembert ist von einer weißen Schimmelschicht bedeckt, genau wie sich das gehört. Innen ist er ein klein wenig dunkler als kuhmilch-Camembert, das stört aber gar nicht.
Die Weichkäse-Varianten sehen genauso aus, wie ich die kleinen Ziegenkäse-Hügel aus der Käsetheke noch kenne. Optisch zum verwechseln ähnlich.
Alle Käsesorten lassen sich auf einem Käsetablett mehr als stolz präsentieren und werden garantiert vegane Gäste verblüffen. Also optisch schonmal Daumen hoch.

Geruch:
Der Duft ist sehr dezent. Mit herzhaften Käsesorten nicht zu vergleichen, deutlich angenehmer und zurückhaltend. Diese Käsesorten kann man auch ohne Verpackung notfalls im Kühlschrank lagern, ohne dass man beim Öffnen der Kühlschranktüre gleich das Weite suchen muss.

Der Geschmack:
Als erstes wollte ich unbedingt den Camembert probieren. Ein gereifter Camembert mit echtem weißen Schimmel. Meine Erwartungen an das Produkt waren einfach immens. Der "Happy White" schmeckt sehr gut, ist aber im Kern in der Konsistenz etwas fester und nicht ganz so cremig wie der tierhaltige Verwandte.

Überrascht hat mich die Frischkäse-Variante "Spirulina-Chili". Ich habe schon häufiger Frischkäse selbst gemacht, der auch sehr lecker war, aber die Kombination aus blauer Farbe durch Spirulina und einen säuerlich-scharfen Geschmack finde ich gigantisch.

Die beiden Barlach-Varianten reihen sich direkt danach ein. Sehr lecker, cremig und nicht zu intensiv.

Einen Favoriten zu nennen fällt mir schwer, die Wahl entscheidet sich zwischen dem "Klassik", der an einen milden Ziegenweichkäse erinnert und dem "Kräuter der Provence", der einfach so würzig und cremig ist, dass man ihn auf der Zunge zergehen lassen kann.


Braucht man das?
Ich habe das mal selbst versucht. Die Herstellung von Käse ist nicht ganz einfach, da sie stark temperaturabhängig ist und eines erheblichen Zeitaufwands bedarf. Wer hat schon Lust bei der Zubereitung 6 Wochen aufzubringen? Ich hatte nie die Geduld einen Hartkäse reifen zu lassen, wenn doch schon die streichfähige Variante nach wenigen Tagen so lecker war!

Noch kosten die vorgestellten veganen Käsesorten zwischen 7,95€ und 12,95€ für jeweils 100-150g. Ja, verglichen mit Kuhmilch-Käse ist das teurer. Trotzdem kaufen? Definitiv! Der Käse ist seinen Preis geschmacklich mehr als Wert. Darüber hinaus kommt bei diesem Käse keiner zu Schaden und es ist ein rein natürliches Produkt.

Die Käsesorten sind in verschiedenen Onlineshops, sowie ausgewählten Reformhäusern, Denns und Veganz erhältlich:
Glücksküche, Cuxhaven
Alle Veganz Fillialen
Reformhaus Schlosshauer Filiallen in Cuxhaven, Bremen & Bremerhaven
Reformhaus Kaubisch in Oberhausen
Grete Schulz - Pflanzliche Feinkost,  Hamburg
Josefa`s Frohkostshop, Mönchengladbach
Die Kichererbse in Stuttgart
Calenberger Bioladen,  Hannover
Al & Peppas Vegan Store, Dortmund
Vitakeim, Online Shop
Mühlheimer Biomarkt in Köln,  Köln
We Love Vegan, Dresden
vekoop, Online Shop
Veganjoy, Stade
Biowelt Betriebsgesellschaft mbH, Konstanz
Veganize-Life, München
Boutique Vegan, Online Shop
Denn`s Biomärkte (ausgewählte Märkte)

Fazit:
Dieser Käse von Happy Cheeze ist ein Stück wahre Handwerkskunst und beweist, dass kleine Projekte eine große Wirkung erzielen können. Dass Grenzen überschritten werden und neue Maßstäbe gesetzt werden. Für mich steht ganz klar fest: Mit diesem Käse unterstützt man eine wahre Initiative und erlebt zugleich höchsten Genuss. Wenn auch im großen Maßstab fürs Familienfest noch zu teuer, sollte man sich mit bewusstem Genuss immer wieder etwas Gutes tun. Danke an Annika & Mudar für ihren Einsatz und ihre Liebe zu Käse. Ich hoffe eure Käsesorten erobern die Welt, so wie sie mein Herz schmelzen lassen.

Sonntag, 29. Mai 2016

Ganz grünes Thai Curry



Derzeit beschäftigen mich viele neue Produkte, Zubereitungsarten  und Gewürze. Mitten in der kreativen Arbeit zu meinem Neuen Kochbuch (das im Frühjahr 2017 erscheint), bin ich wie gefangen und in einer Art Sog von Schaffen. Kochen von morgens bis abends, und zwischendurch überschlage ich mich beim Laufen mit Ideen. Ich sollte vielleicht immer einen Block Papier bei mir tragen. Kennt ihr das, wenn sich ein Schwall von Geistesblitzen aneinander reiht, man vor Glück kaum noch atmen kann, sich wie ein Entdecker fühlt - und dann kommt man heim, hat geduscht, will alles aufschreiben, und es ist WEG. Schmerz, Leid, verblasste Euphorie. Von vorne anfangen.

Ich bin ganz fasziniert davon, dass die vegane Reise, obwohl ich sie nun einige Jahre lebe, immer Neues, Überraschungen und weiterhin so abenteuerliche Ideen in mir weckt. In einem meiner ersten Interviews vor 5 Jahren wurde ich gefragt "Was machst du, wenn dir die Ideen ausgehen?". In dem Moment dachte ich, was für eine merkwürdige Idee. Wie kann einem bei dem was man liebt die Faszination, die Leidenschaft und damit die Vielfalt an Ideen ausgehen? Dennoch hat mich die Frage  damals beschäftigt. Was, wenn mir wirklich irgendwann die Lust aufs Essen verginge und ich völlig ohne Einfall in der Küche stünde?!
Nach fünf weiteren Jahren in meiner bunten Küche kann ich sagen: Das wird nicht passieren. Die ewige Diskussion mit meinem Verlag in denen ich um weitere 16 Seiten bitte, weil mir noch mehr Rezepte eingefallen sind und sie auf den angedachten Seiten einfach keinen Platz mehr finden, währt fort. An der Stelle ein riesengroßes Dankeschön an all euch lieben Leser, die meine Kreativität unterstützen und mir mit so vielen lieben und aufmunternden Worten motivieren, und an die vielen wundervollen Menschen, mit denen ich das Glück habe arbeiten zuwürfen, von denen ich jeden Tag lernen darf und die mir am Ende doch ein paar Seiten mehr Platz einräumen und mich damit glücklich machen. Danke, dass es euch gibt.

So, das musste raus :-). Und nun zum Rezept. Als Veganer ist grün eine meiner Lieblingsfarben und da es so mild und harmlos aussieht , dachte ich mir, ich mache ein scharfes Thai Curry draus. Ich wünsche euch ganz viel Spaß und Genuss beim Nachkommen und wünsche noch einen schönen Sonntag.

Übrigens: Wer Lust und Laune hat mir wieder beim Backen Live im fernsehen zuzusehen, schaltet am Freitag, den 3. Juni um 17 Uhr bei "Kaffee oder Tee?" im SWR Fernsehen ein. Die Sendung macht immer einen Riesen Spaß und ich hoffe ihr seid wieder dabei. Ich freue mich auf euch!

Ergibt 4 Portionen.
Zubereitungszeit: 20-40 Minuten (je nach Reis-Sorte)

Zutaten:
200 g Langkorn Spitzenreis Natur
500 ml Gemüsebrühe (oder leicht gesalzenes Wasser)

1/2 Stange Lauch
3 EL Koksöl oder Pflanzenöl
Je 1/4 TL Graham Masala, Ingwerpulver, Kumin, Koriandersamen, Kurkuma
1/2-1 grüne Chilischote (je nach gewünschter Schärfe)
Salz, Pfeffer
Zitronengras oder Limettenzesten (optional)
1 kleines Stück Sellerieknolle
250 ml stark gewürzte Gemüsebrühe
1 Kopf Brokkoli
1 Zucchini
400 ml Kokosmilch
200 g Spinat
1 Dose (230g Abtropfgewicht) Kichererbsen

Das Curry an sich dauert nur ca. 10 Minuten, daher zunächst den Reis vorbereiten, nochmal eine Runde vegane Zeitschrift blättern und dann zum Curry übergehen. Den Reis mit der Gemüsebrühe in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze nach Packungsanleitung ca. 40 Minuten bei geschlossenem Deckel köcheln lassen. Für Eilige: Parboiled-Reis ist bereits vorgekocht und damit in wesentlich kürzerer Garzeit fertig.

Für das Curry den Lauch in feine Ringe schneiden und in Öl im Topf anbraten. Die Hitze etwas reduzieren und die angemörserten Gewürze zugeben, bis sich eine Paste ergibt. Aufpassen, dass die Gewürze nicht anbrennen. Den Sellerie fein würfeln und zugeben, dann mit der Gemüsebrühe ablöschen. Die Röschen vom Brokkoli schneiden und vierteln, dann den Strunk an der Unterseite ca. 1cm abschneiden und die holzige Schale am unteren Drittel entfernen. So lässt sich auch der Strunk des Brokkoli in Würfel schneiden und lecker verwerten. Die Zucchini in halbe Scheiben schneiden und mit dem Brokkoli in den Curry-Topf geben. Mit Kokosmilch aufgießen und etwa 10 Minuten köcheln lassen. Dann den Spinat und die abgetropften Kichererbsen zugeben.

Curry mit Reis servieren, wer mag streut noch ein paar Cashews darüber. Guten Genuss!